Von Errol
2014-04-26 07:06:03
Die Eurokrise – über 8,89 Billionen Euronen Staatsschulden in der Eurozone?
von Mr. NN

Liebe Gläubigen und Ungläubigen, Gläubigerinnen und Gläubiger,

In den letzten Tagen gab es wieder einmal mehr Neues aus Luxemburg. Genauer gesagt von Eurostat zum Thema \"offen\" ausgewiesener Staatsschulden in Europa.


Die Staatsschulden steigen weiter?

Fakt ist demnach, dass Eurostat zufolge die Staats-Schulden in Europa im vergangenen Krisenjahr 2013 munter weiter steigen. Also, in der Eurozone nahm die Staatsverschuldung erneut zu. Insgesamt betrachtet von 8,62 Billionen Euro im Jahr 2012 auf nunmehr sage und schreibe 8,89 Billionen Euro per Ende 2013. Gemessen am BIP stieg im Euroraum der Schuldenstand von 90,7 Prozent auf 92,6 Prozent Ende 2013. Im Hinblick auf die Entwicklung in der Europäischen Union (EU28) nahm die offiziell ausgewiesene Staatsverschuldung von 11,05 Billionen Euro im Jahr 2012 auf 11,39 Billionen per Ende 2013 zu. Die Staatsverschuldung lag per Ende 2013 in der EU28 bei 87,1 Prozent. Gemessen am BIP nahm die Neuverschuldung in der Eurozone 2013 um drei Prozent zu. 2012 wuchs die Neuverschuldung noch mit 3,7 Prozent.


Masssen-Medial wurde dieser relative Rückgang der Neuverschuldung im Jahr 2013 in Relation zum Jahr 2012 als Erfolg gewertet. Offensichtlich ist nach all den Krisenjahren die Erwartungshaltung derart „tief“ angesiedelt, dass selbst derartige Zahlen gefeiert werden.


Der Blick auf die einzelne Länder?

Im Jahr 2013 verzeichnete Luxemburg (+0,1%) einen öffentlichen Überschuss, Deutschland annähernd ein Gleichgewicht und Estland (-0,2%), Dänemark (-0,8%), Lettland (-1,0%) und Schweden (-1,1%) die niedrigsten öffentlichen Defizite als Prozent des BIP. Zehn EU-Staaten überschritten 2013 die Maastricht-Defizit-Grenze von 3,0 Prozent. Am höchsten war die Neuverschuldung in Slowenien mit 14,7 Prozent des BIP, gefolgt von Griechenland (12,7 Prozent), Irland (7,1 Prozent) und Spanien (7,1 Prozent), dem Vereinigten Königreich (-5,8%), Zypern (-5,4%), Kroatien und Portugal (je -4,9%), Frankreich und Polen (je -4,3%).


Die totalen Verschuldungs-Quoten im Focus?

16 Staaten der Union überschritten 2013 die Maastricht-Verschuldungs-Grenze von 60 Prozent des BIP, darunter auch Österreich. Die höchsten Verschuldungs-Quoten verzeichneten Griechenland (175,1%), Italien (132,6%), Portugal (129,0%), Irland (123,7%), Zypern (111,7%) und Belgien (101,5%). Sehr interessant auch, in welchen Staaten Europas die Verschuldungs-Quoten des Staates in Relation zum BIP relativ gering sind. Am Ende des Jahres 2013 wurden die niedrigsten Verschuldungs-Quoten (öffentlicher Schuldenstand im Verhältnis zum BIP) in Estland (10,0%), Bulgarien (18,9%), Luxemburg (23,1%), Lettland (38,1%), Rumänien (38,4%), Litauen (39,4%) und Schweden (40,6%) verzeichnet. Zum Vergleich, per Ende 2013 lag die deutsche Verschuldungs-Quote bei 78,4 Prozent; in Österreich lag diese bei 74,5 Prozent.


Als Fazit bleibt also festzuhalten, dass in Europa 2013 die Staatsschulden munter weiter gewachsen sind und auch munter weiter wachsen werden.

Einzig fraglich, wann im Euroraum endlich die zehn Billionen Marke ins Visier genommen werden wird. Was für eine Frage, wenn die BRDDR alleine bereits seit 24 Jahren mit über 10 Billionen Euronen wahrhaftig und wirklich und tatsächlich überschuldet ist?

Draghi und co werden es sicher möglich machen?

Haut deshalb die \"QUADRIGA\" bitte sofort zu Gospodin Wladimir Putin über den Ural (WORLDBANK, FED, IWF und EZB)

Und haben Sie das gewußt? Seit dem 1.1.2014 gilt an allen Schulen und Unitäten in der BRDDR die Englisch/Amerikanische Sprache nicht mehr als Fremdsprache, sondern als Heimat-Sprache? Was dies bedeutet, muss ich hier aber ganz bestimmt nicht ausführen?

Meint Pater A. Isidor

bis in alle Ewigkeit

Amen