Von Errol
2014-04-23 12:56:57
Panzer gegen das eigene Volk

Kopp: Von Jazenjuk zu Turtschynow: Stiller Machtwechsel in der Ukraine?
Gerhard Wisnewski

PM: Panzer rollen gegen das eigene Volk? Durchaus denkbar und
offensichtlich seit 1948 auch in Israel und anderswo legal und
Völkerrechtskonform. Rollen nicht auch USRAEL-Panzer (mit deutschen
Motoren bestückt) gegen das Volk der Palästinenser. Also gegen ein
vorwiegend arabisch-semitisches Volk. Die „Überlebenden\" der Gaskammern
bejammern fast täglich den Antisemitismus, kassieren für den 6Mio Mythos
Billionen als Wiedergutmachung, finanzieren damit Atombomben und Panzer die
man dann gegen Semiten rollen lässt. Und hin und wieder werden auch
Menschen überrollt. Geschichte wiederholt sich.

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Quelle:
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/gerhard-wisnewski/von-jazenjuk-zu-turtschynow-stiller-machtwechsel-in-der-ukraine.html

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Arsenij Jazenjuk, der markante (PM: wie fast alle im Osten und Russland an
die Macht gekommenen Politiker – ein typischer auserwählter Ahskenase-Jude)
Eierkopf mit der schwarzen Brille, war zuletzt den US-Kriegstreibern, NATO
und EU wohl zu lasch.

Gegenüber den russisch geprägten Regionen schlug der Ministerpräsident der
Ukraine sogar versöhnliche Töne an und erklärte einen Verzicht auf Gewalt.
Ein Albtraum für die Geostrategen, die fest auf einen Konflikt mit Russland
setzen. Deshalb gibt nun ein anderer Mann den Ton an: Übergangspräsident
Olexandr Turtschynow hetzte schon mal Panzer auf die prorussischen
Widerstandskräfte – also auf das eigene Volk...

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Da steht er nun, der ukrainische Unter- bzw. Übergangspräsident Arsenij
Jazenjuk – die Hand des schweizerischen Bundespräsidenten Burkhalter
gedrückt, gepaart zu den bei einem offiziellen Besuch obligatorischen
Flaggen. Ihm gegenüber steht Didier Burkhalter mit einem freundlichen
Lächeln: Noch vor dem Handschlag hat er Jazenjuk auf einen winzig kleinen
Fauxpas aufmerksam gemacht. Statt der Schweizer hängt da nämlich die
dänische Flagge hinter den beiden Staatsmännern. Egal. Die Dinger sind ja
auch zu ähnlich: beide mit einem weißen Kreuz vor rotem Hintergrund.

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Das versteht der NATO-Agent und Übergangspräsident Arsenij Jazenjuk also
unter einer »Operation unter falscher Flagge«. Bei dem atlantischen Bündnis
wird man sich die Haare raufen. Denn so kann man höchstens einen Krieg mit
der Schweiz anzetteln, aber nicht mit Russland.
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Das war denn auch vorerst der letzte größere Auftritt von Jazenjuk, für den
in letzter Zeit einiges schief zu laufen scheint. Abgesehen von der Pleite
mit der Schweizer Flagge ist der markante Eierkopf mit der schwarzen Brille
praktisch komplett aus den Medien verschwunden. Stattdessen repräsentiert
nun plötzlich ein anderer starker Mann die Ukraine, nämlich
»Übergangspräsident« Olexandr Turtschynow. Seit etwa 14. April 2014 taucht
fast nur noch Turtschynow in den Nachrichten auf, als hätte es Jazenjuk nie
gegeben. Wird er nun bald auch noch aus allen offiziellen Bildern
retuschiert, wie einst in der Sowjetunion üblich? Wer weiß.
Wer regiert die Ukraine wirklich?

Die Wahrheit ist, dass auch das sprichwörtliche Schwein nicht mehr weiß,
welcher der Putschisten die Ukraine derzeit wirklich regiert – abgesehen
von der NATO natürlich. Der rechtmäßige Präsident jedenfalls nicht. Denn
selbst die Propaganda-Plattform Wikipedia räumt ein: »Der letzte
verfassungsmäßige Amtsinhaber war Wiktor Janukowytsch.« Bei seiner
Amtsenthebung »wurde das von der Verfassung vorgesehene
Amtsenthebungsverfahren nicht eingehalten.

De jure ist Janukowytsch insofern zwar nach wie vor Präsident der Ukraine,
jedoch unstreitig nicht in der Lage, seine Amtsbefugnisse und -pflichten
infolge seiner dauerhaften Abwesenheit auszuüben«. Offenbar wurde der
Artikel noch nicht zensiert. Auf jeden Fall wurde »Ministerpräsident«
Jazenjuk kürzlich das Steuer schlagartig von »Übergangspräsident«
Turtschynow abgenommen. Hintergrund dürften die plötzlich moderaten Töne
von Jazenjuk gewesen sein, die die Krise hätten entschärfen und vor allem
eine Konfrontation mit Russland vermeiden können. Dass nun ukrainische
Panzer gegen prorussische Widerstandskräfte rollen, dürfte vor allem dem
neuen Steuermann Turtschynow zu verdanken sein.

Zu moderate Töne von Jazenjuk

Ende März wandte sich der Ministerpräsident auf Russisch an die
Bevölkerung der Ost- und Südukraine: »Meine Frau spricht meist Russisch«,
sagte er da und gelobte, das vom Parlament gekippte Gesetz über den
Gebrauch des Russischen zu erhalten. Ferner offerierte Jazenjuk eine
»Dezentralisierung von Macht« mithilfe von Bürgermeister- und Stadtratswahlen.

Schon damals zeigte Spiegel Online ein ungewohnt bösartiges Bild von
Jazenjuk – das Signal zum Abschuss? Bald darauf wollte Jazenjuk den
Regionalverwaltungen »mehr Rechte zugestehen«, berichtete noch am 11. April
2014 das Handelsblatt (online): Er werde »dem Wunsch der Menschen nach mehr
regionalen Befugnissen« nachkommen, sagte er demzufolge »bei einem Besuch
in der östlichen Metropole Donezk«. Zur Besetzung von Behörden durch
russische Sympathisanten sagte er, »dass Gewalt keine Option sei«.

Ein Ultimatum zur Räumung der Gebäude ließ er verstreichen. Und am 12.
April berichtete die Deutsche Welle: »Jazenjuk setzt auf Verhandlungen«:
»Als Reaktion auf die separatistischen Bestrebungen im russisch-sprachigen
Osten der Ukraine hat Ministerpräsident Jazenjuk vorgeschlagen, den
Regionen künftig mehr Macht zu geben. Die Vorschläge gelten als Versuch,
die Forderungen prorussischer Separatisten zumindest teilweise zu
erfüllen.« Damit kündigte Jazenjuk »praktisch die Dezentralisierung der
Macht und eine Föderalisierung des ukrainischen Staates an«, freute sich
die Stimme Russlands.

Eine Rechnung ohne Wirt

Damit hatte Jazenjuk jedoch die Rechnung ohne den Wirt gemacht – und
wahrscheinlich auch ohne seine eigentlichen Förderer in der NATO. Denn die
setzt auf unbedingte Eskalation. In der Ukraine muss es rund gehen, am
besten so rund, dass sich Putin zum Einmarsch gezwungen sieht, um die
russische Bevölkerung zu schützen. Denn wie es aussieht, ist die NATO –
entgegen ihren eigenen Erklärungen – keineswegs daran interessiert, dass
sich Russland »mit der Krim zufrieden gibt«. Als Teufel kann man Putin
nämlich erst darstellen, wenn er immer neue Gebiete »annektiert«.

Wobei es sich bei der Krim ja nicht um eine Annexion handelte, sondern um
einen freiwilligen Beitritt nach Volksabstimmung. Aber schließlich muss man
einen Politiker, den man als Monster darstellen will, in den grellsten
Farben malen. Dabei wäre es insgeheim durchaus willkommen, wenn Putin nun
auch seinen Landsleuten in der Ostukraine zu Hilfe kommen würde. Erst dann
könnte man den Bruch zwischen Russland und dem Westen herbeiführen. Mit
einem Regierungschef wie Jazenjuk, der plötzlich einen Gang zurückschaltet,
geht das allerdings nicht. Dafür muss vielmehr jemand her, der endlich die
Panzer auf die russischen Ukrainer hetzt, damit sich Putin zum Einschreiten
gezwungen sieht.

Die Ukraine als Falle und Schlachtfeld

Dieser Jemand heißt offenbar Olexandr Turtschynow. Der neue starke Mann der
Ukraine soll den Konflikt auf die Spitze treiben. »Es gibt keinen Grund für
eine Föderalisierung der Ukraine«, sagte er kürzlich laut Euronews: »Herr
Lawrow, Herr Putin und Herr Medwedew können für die Russische Föderation
jeden Vorschlag machen, den sie wollen. Die russische Regierung sollte die
Probleme der Russischen Föderation lösen, aber nicht die der Ukraine. Die
Ukraine hat ihre eigene Regierung, ihr eigenes Parlament, ihre eigenen
Bürger, die ihre Zukunft selbst bestimmen werden.«

Wovon natürlich keine Rede sein kann, denn schließlich wurde der gewählte
Präsident gerade erst von NATO-Putschisten verjagt. In Wirklichkeit wird
die Zukunft der Ukraine von dem westlichen Bündnis bestimmt, das das Land
zur Falle und zum Schlachtfeld für Russland umfunktionieren will. Und zum
Beweis, dass man Russland eben nicht anders stoppen kann als durch einen
Krieg. Ein alter Trick der drei Westalliierten, der auch schon im Zweiten
Weltkrieg funktionierte.

Panzer gegen das eigene Volk

Um den Konflikt anzuheizen, hetzte jetzt Turtschynow als Erstes Panzer auf
die russischen Aufständischen, also »auf das eigene Volk«. Das heißt: Diese
Formulierung wurde von den westlichen Medien diesmal natürlich nicht
gebraucht. Sie gilt nur für »Despoten« wie Muammar al-Gaddafi oder Baschar
al-Assad. Zusätzlich benutzte Turtschynow ein Wort, das ein Staatsmann nur
mit größter Vorsicht gebrauchen sollte, nämlich den Begriff »Krieg«: »Der
ukrainische Übergangspräsident Olexandr Turtschynow hat Russland
vorgeworfen, einen Krieg gegen sein Land zu führen«, hieß es am 13. April
2014 auf Wallstreet Online – ein astreiner Hilferuf an das Ausland.

»Es wurde Blut vergossen in dem Krieg, den Russland gegen die Ukraine
führt«, benutzte Turtschynow den Holzhammer, damit es auch jeder kapiert.
»Der Interims-Präsident kündigte in dieser [Fernsehansprache] einen ›großen
Anti-Terror-Einsatz‹ im Osten der Ukraine an, um die dortigen Unruhen zu
beenden.« Prompt verstärkte auch die NATO ihre »militärische Präsenz im
Osten Europas«. Die ukrainischen Panzerbesatzungen sind jedoch inzwischen
schon mal zu den prorussischen Kräften übergelaufen. Begründung: »Wir haben
seit Wochen nichts Vernünftiges zu essen bekommen.« Jazenjuk muss sich nun
dem militanten Kurs Turtschynows anschließen, oder er könnte endgültig in
der Versenkung verschwinden...

Eine Monsteraufgabe, alle bisherigen Jubel-Fotos und Videos wie üblich bei
den US und Sowjetischen (Sieger Mächte) Doku-Fälschern zu retuschieren.
Heute mit Photoshop aber ganz einfach.