Von Errol
2014-04-21 07:45:22
Text-Auszug (aus dem Anhang):

\"....Zahlungen, Geld empfangen, Überweisungen, Einkaufen usw. all das kann
man hoffentlich
sehr bald in ganz Europa (+ Asien und Afrika) und zwar ohne Bankkonto und
mit jedem Billig-Handy und per SMS.
Von der Banken-Mafia selbst, die in Zukunft auf Zinsen, Kontoführungs-
und Wechselgebühren
verzichten wird müssen, gibt es bis dato noch keine Stellungnahme.

Neben einem Handy braucht es für den Geldtransfer noch ein Netz von
„Agents\", die als Tankstellen, Internetcafes oder Händler fungieren können.
Über sie kann Bargeld eingezahlt, quasi in virtuelles Geld „gewechselt\",
und via SMS verschickt werden. Der Empfänger tauscht sein Guthaben dann bei
einem anderen „Agent\" wieder in Bargeld. M-Pesa biete den Menschen ohne
Zugang zu Bankdienstleistungen eine sichere und einfache Art des
Zahlungsverkehrs, hieß es in der „FT\" zum Erfolg der Idee.

Emacs!


Zu schön um wahr zu sein? Wo liegen die Pferdefüsse? Nur in wenigen
Ländern der Welt (dazu gehört z.B. Österreich) ist es möglich
anonym (ohne Ausweispflicht) Handy und Wertkarten (SIM) zu erstehen. Und
nur mit anonymen Wertkarten-Handys
ist es möglich, Geld wirklich anonym zu verschicken, empfangen und Waren
einzukaufen. Da namentlich und persönlich
registrierte Handys per Satellit jederzeit und punktgenau geortet werden
können (und damit auch der Besitzen),
ist extreme Vorsicht bei diesem virtuellen Geldtransfer angeraten. Die Idee
selbt, die kriminelle Bankenmafia auszutricksen
ist dennoch grossartig. Der Handel mit illegalen Waren könnte durch M-Pesa
einen Turboschub bekommen. Und ohne
schriftliche Rechnung wird man auch keine Garantie auf die erstandenen
Waren einfordern können.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/bezahlen-per-sms-m-pesa-kommt-nach-europa-a-961856.html