Von Errol
2012-07-17 06:34:36
--- HIER BEGINNT DIE WEITERGELEITETE NACHRICHT ------------------------------
Von: volker@helldorff.biz (Dipl. Ing. Volker Helldorff)
Datum: 12.07.2012, 09:40:31
Betreff: Re: Bündnis gentechnikfreie Region Bodensee-Allgäu-Oberschwaben

Lieber Rolf!

Eine umfassende INFO an die CDU Abgeordnete R. Sommer zu IHrem Buch. Zur
Kenntnis und Unterstützung Eurer Arbeit.
Servus Volker

\"Grüne Gentechnologie, Chancen und Grenzen\"



heißt das Buch der maßgeblichen CDU Abgeordneten im Europaparlament Frau
Dr. R. Sommer. Es sind 8 Beiträge verschiedener Autoren die alle für die
Gentechnik werben. Krankheiten und Gefahren werden dort nicht beschrieben.
Die Pro-Argumente sind widerlegbar. Es geht im Wesentlichen um

3 gentechnische Veränderungen, die folgende Vorteile versprechen: Mehr
Ernteertrag, weniger Gift, mehr Einkommen für die Bauern. Schließlich
behauptet der Autor Robert Henkel, dass es durch Genfood noch zu keinem
einzigen nachweisbaren Schadensfall gekommen sei.

Bemerkenswert: Es wurde kein Vorteil für den Verbraucher angeführt. Die Eu
Verbraucher sind (wahrscheinlich deswegen) dagegen. Warum die Kommissare
alle dafür sind steht nicht drinnen.

Nun zu den Beiträgen der Autoren in diesem Buch:



Mehr Ertrag: Faktum ist es wird weltweit mit der Gentechnik 10 bis 80 %, im
Schnitt

10 % weniger geerntet wird. Bei dem Vergleich im Ihrem Buch hat man
schädlingsbefallene Bestände mit nicht schädlingsbefallenen Beständen
verglichen und kommt dabei zu dem Schluss, dass die nicht befallenen Äcker
mehr Ertrag geliefert haben als die von Schädlingen befallenen. Eine
Binsenweisheit. Dieser Vergleich hat mit Mehrertrag gar nichts zu tun.

Ich kann schließlich auch mit einer einfachen Fruchtfolge die Schädlinge
Maiszünsler und Wurzelbohrer bekämpfen. Da brauche ich keine Gentechnik Und
ich baue seit 40 Jahren Mais und kenne mich aus. Mit der Fruchtfolge geht es
viel billiger und ohne jedes Risiko.



Weniger Gift:

Tatsache ist: Einen Chemie-Konzern der so blöde ist eine genveränderte
Pflanze zu bewerben, weil man weniger Gift braucht, gibt es nicht. Eine
Chemiefabrik will Gift verkaufen.

Und das immer mehr. Mit der Gentechnik wird zwingend jeder Quadratmeter
jedes Jahr mit Gift besprüht und es wird immer mehr Gift gebraucht. Die
Pflanze wurden ja nicht giftresistent gemacht damit man kein Gift mehr
braucht. Die Aufwandmenge pro Hektar hat sich schon versiebenfacht, weil die
Pflanzen sich an das Gift gewöhnen. Das einzige Gift was eingespart wird ist
ein Insekticid. Dieses Gift (des Bazillus Thuringensis) wird durch die
Genpflanze selbst produziert und macht damit den gesamten Mais zum
Insektengift. Gegen Insekten Spritzen braucht man diesen Mais natürlich
nicht mehr. Aber der Mais ist giftig, reines Insektengift. Der Mensch isst
nicht mehr Mais, sondern Insektengift. Wohl bekomm\'s!

So kommen in die Lebensmittel mit der Gentechnik mindestens drei
Schadstoffe:

Das Totalgift Roundup, das Gift des Bazillus Thuringensis und ein
Antibiotikum.



Mehr Einkommen für die Bauern:

Tatsache ist: Viele hunderttausend Bauern wurden mit der Gentechnik von
ihrem Land vertrieben. Insbesondere in Indien und Argentinien. Die Bauern
zahlen 4-mal soviel für das Gensaatgut und ernten dann mindestens 10 %
weniger und bekommen pro kg auch noch weniger bezahlt. Dies treibt sie in
die Schulden und in den Selbstmord.

160 000 Bauern wurden in Argentinien durch die Gentechnik vertrieben. Weit
über 200 000 in Indien. Dort haben sich über zehtausend Bauern in den
Selbstmord gestürzt um den Gentechnikschulden zu entkommen. Eine soziale
Katastrophe.

Profitieren tun nur die Genkonzerne (und ihre Helfer) mit dem Verkauf von
Patent und Gift und die Agrarindustrieen weil sie die Bodenbearbeitung
einsparen.

Alle anderen im Buch erwähnten Vorteile sind sowieso nur Wunschvorstellungen
mit der sie die Zukunft beschwören, die aber noch nirgends eingetroffen
sind.



Gesundere Pflanzen und \"noch nie einen Unfall mit Gennahrung\":

Tatsache ist: Es wurden mit Genfood nachweislich schon sehr viele Menschen
und Tiere krank. Die ständige Behauptung, durch die Gentechnik sei noch kein
Mensch zu Schaden gekommen ist falsch. Die meisten Krankheiten werden nicht
bemerkt weil sie nicht unmittelbar nach dem Verzehr auftreten und kein
Patient weiß, wo er, wie viel Gentechnik vorher gegessen hat. Es gibt keine
Kontrollgruppen.

In der EU werden die genveränderten Produkte nicht auf Sicherheit getestet.
Die Zulassungsbehörde EFSA hat nicht einmal ein Labor. Die verlassen sich
auf die (beliebig fälschbaren) Unterlagen der Genkonzerne. Die Kommission
beruft sich auf das Dogma der substantiellen Äquivalenz, das heiß die
Behauptung, dass Genfood der natürlichen Nahrung gleichwertig wäre und
verlangen aus diesem Grunde keine Sicherheitstests.

Anstatt eine mindesten zehnjährigen Prüfung für diese neuartige Gen-Nahrung
zwingend vorzuschreiben, begnügt sich die EU mit einem 4-wöchigen
Verdauungstest. Aus diesem Grund gibt es immer wieder bedeutende Unfälle:

Mit dem Genmais Star Link bekamen in den USA 10 000 Menschen Durchfall,
Erbrechen und Allergische Reaktionen. Mit dem genverändertem
Beruhigungsmittel

Tryptophan sind 10 000 Menschen unter wahnsinnigen Schmerzen erkrankt. 1200
sind für immer gelähmt und 36 sind gestorben. Meine Cousine aus Frankfurt
hat es auch erwischt.

In Indien sind tausende Ziegen vergiftet worden, weil sie die Erntereste der

BT. Baumwolle, wie sonst üblich, gefressen haben. In Argentinien

sterben die Kinder durch das Gengift Roundup und können ihre Hirne nicht
mehr richtig ausbilden. (Nachweis durch Prof. Carasco, Buenos Aires)

Durch die gv.Kartoffel: wurden kleiner Hirne, kleinere Hoden, geschädigte
Leber bei den Versuchtieren festgestellt. (Dr. A. Pusztay)

Prof. Don Huber USA hat herausgefunden Genfood enthält bis zu 50 % weniger
der lebenswichtigen Nährstoffe. Dies führt zu

Erkrankungen von Tieren u. Menschen. Die fürchterliche Rinderseuche in
Deutschland \"Botulismus\", die auch die Menschen befällt, könnte auch durch
Gensoja verursacht sein.

Die ernährungsbedingten Krankheiten haben in den USA seit Einführung von
Genfood um

50 % zugenommen.

Das totale Bienensterben ist mit Gentechnik garantiert. Jeder Quadratmeter
genveränderte Acker wird mit Roundup gespritzt. Und Roundup tötet jede
Biene. Sofort. Das kann jeder selbst ausprobieren. Keiner der Autoren in dem
Buch erwähnt das Monsanto Patent, die ultimative Bedrohung der Menschheit,
den



Selbstmördersamen, das Terminatorpatent.

Der Samen der nur einmal keimt und sich dann selbst umbringt. Indem diese
Eigenschaft mit dem Blütenstaub weiterverbreitet wird, was niemand
verhindern kann, kann damit unser gesamtes Getreidesaatgut vernichtet
werden. Es keimt nicht mehr. Eine wirkungsvollere Art der Versklavung ganzer
Völker kann man sich nicht vorstellen. Mit dem Kauf und Import von
genveränderten Soja etc. finanzieren und unterstützen wir diese Technik. Sie
führt zwangsweise zu unserer eigenen Versklavung und Hunger.

Erfreuliche Entwicklungen.:

1.)2011 wurde der Deutsche Chemieriese Bayer in den USA zu 517 Millionen Eu
Strafe verurteilt weil aus seinem kleinen Versuchsacker der Blütenstaub
viele fremde Äcker genverändert hat. Nun ist der US Reis genverseucht und
kann nicht mehr exportiert werden. Ein Milliardenschaden.

2.) In Brasilien wurde der Gen-Konzern Monsanto verurteilt wegen
ungesetzlich kassierter Patentabgabe. Die Streitsumme liegt hier bei 2,3
Milliarden, die der Konzern zurückzahlen muss wenn das Urteil des
Erstgerichtes hält.

3.) In Deutschlang gingen die Flächen die mit Genpflanzen angebaut wurden
von 1995 bis 2002 bis auf 250 angemeldete Felder hinauf. Heute ist kein
einziger Acker mehr zugelassen.

4.) Vor 14 Jahren war unser ganzes Sojafutter genverseucht. Heute ist die
Nachfrage, nach Gensoja bis auf die Hälfte gesunken. Die Bauern selbst
wehren sich gegen Gensoja und kaufen immer mehr genfreies Futter, obwohl sie
dafür 10 % mehr zahlen müssen. Sei sparen damit Tierarztkosten und haben
bessere Masterfolge. Warum stimmt die EU-Kommission immer geschlossen dafür?
Warum kommt niemand auf die Idee eine Volksabstimmung zuzulassen? Warum muss
die Genlobby, nicht haften?

Wir fordern die Haftung der Gen-Konzerne für alle Schäden , insbesondere die
selbständige Verbreitung der Genpflanzen über den Blütenstaub oder eine
Volksabstimmung, dann wäre diese Geldbeschaffungstechnik für
Gen-Chemiekonzerne schnell am Ende.



Der Autor, Di. Volker Helldorff ist studierter Biolandwirt und hat sich seit
2001 mit den Gefahren der Gentechnik befasst weil sein Nachbar Genmais
angebaut hatte. Er kennt die bekanntesten Opfer u. Experten dieser
Technologie persönlich. Er war bei der Uno in Genf, wegen der Verletzung
der Menschenrechte und unterstützt die Klage gegen die EFSA:

Google: \"Helldorff Gentechnik\"



----- Original Message -----
From: \"Rolf Brinkmann\"
To:
Sent: Friday, June 29, 2012 5:23 PM
Subject: Fw: Bündnis gentechnikfreie Region Bodensee-Allgäu-Oberschwaben


--- HIER BEGINNT DIE WEITERGELEITETE
NACHRICHT ------------------------------
Von: genfrei-sued@t-online.de (genfrei)
Datum: 20.06.2012, 22:01:01
Betreff: Bündnis gentechnikfreie Region Bodensee-Allgäu-Oberschwaben

Bündnis gentechnikfreie Region Bodensee-Allgäu-Oberschwaben -Bauernhöfe
statt Agrarfabriken-
Meine-Landwirtschaft.de

Kontakt: Werner Lettmaier, 08388 374
genfrei-sued@t-online.de



Liebe BündnispartnerInnen,



Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) hat sich klar dagegen
ausgesprochen, die von der EU-Kommission die Regeln für gentechnisch
veränderte Lebensmittel zu lockern. Bei der entscheidenden Abstimmung will
sie sich der Stimme enthalten (mehr).




In Parlamenten wächst der Druck: Der Bayrische Landtag stimmt auf Antrag der
Grünen einstimmig gegen die Aufweichung
der Nulltoleranz und im NRW Koalitionsvertrag steht . Wir wollen eine
nachhaltige, bäuerliche und gentechnikfreie Landwirtschaft, die zum Erhalt
und zur Entwicklung lebenswerter ländlicher Räume beiträgt. . Die
Agrarforschung, die Lehre und die landwirtschaftliche Ausbildung müssen
stärker als bisher an den Anforderungen einer nachhaltigen Landwirtschaft
ausgerichtet werden (mehr

).

Im Bundestag stellt die LINKE den Antrag: Imkerei vor der Agro-Gentechnik
schützen . Die
Organisation \"Kein Patent auf Saatgut\" hatte mit dieser Aktion

, an der sich über 70.000 Menschen beteiligten Erfolg. Am 10. Mai 2012
beschloss das Europäische Parlament eine Resolution, in der das Europäische
Patentamt aufgefordert wird, keine weiteren Patente dieser Art zu erteilen.
Dies ist ein großer Erfolg für unsere gemeinsamen Bemühungen (mehr
Informationen finden Sie hier hier

.) Auch die Parlamente in Deutschland und den Niederlanden haben ähnliche
Resolutionen verabschiedet. Wer noch persönlich Druck machen will schreibe
an den Präsidenten des Europäische Patentamtes Benoît Battistelli (Brief im
Anhang EPO).







Termine:



Mi. 27.06.12, 19:30 h, München - Odeonsplatz: Kundgebung: Aufruf zum
Gedenken an 104.000 bayerische Bauernhöfe die in der Amtszeit des
scheidenden Präsidenten Sonnleitner als Bauernopfer für Strukturwandel und
Industrialisierung der Landwirtschaft dargebracht wurden. \"Wachsen oder
Weichen - Wir haben es satt!

Dazu werden wir auf einer Bayernkarte, mit 104 000 Kreuzen die Bauernopfer
markieren und zusätzlich 104 Grablichter aufstellen. Gleichzeitig findet im
Kaisersaal der Münchner Residenz (am Odeonsplatz) im Rahmen des sogenannten
\"Deutschen Bauerntages ein Empfang des Ministerpräsidenten Horst Seehofer
vor allem auch für den scheidenden DBV- Präsidenten Sonnleitner statt.
Damit wird die traditionelle Verfilzung von Politik, Bauernverband und
Industrie eindrucksvoll demonstriert, die während der 20 jährigen BBV-
Präsidentschaft von Sonnleitner 104.000 bayerische Bauernfamilien um ihre
Existenzgrundlage gebracht hat. Diese verhängnisvolle Entwicklung ist noch
lange nicht abgeschlossen, da immer noch Wachstumsideologie und Weltmarkt
wichtiger erscheinen, als die Bewahrung der öffentlichen Güter
Bodenfruchtbarkeit, Klima und Wasser durch unsere Bäuerinnen und Bauern.
Veranstalter: AbL-Bayern.info V.i.s.d.P: Schmid, Remmelberger Mit Blasmusik
und Gstanzlsänger



Achtung Termin v. 22.06. und Ort verschoben!! Neu 16.07.12, 20 Uhr, 88682
Salem, Bahnhofstr. 111, Gasthof Reck: \"EU-Agrarpolitik, Zukunft unserer
Lebensmittel\" Referent: Häusling, MdEP

Koordinator im EU-Agrarausschuss informiert über den Stand der
Reformvorschläge für eine gemeinsame Agrarpolitik nach 2013. Was bedeuten
die geplanten Änderungen für Bäuerinnen und Bauern?

Wie kann eine zukunftsfähige, ökologisch nachhaltige und faire
Landwirtschaft für Europa aussehen? Martin Hahn, MdL erläutert Neuerungen im
Agrarbereich auf Landesebene.



Florianne Köchlins Gentech-News 262





Meinungsfreiheit: \"Schwarzbuch WWF\" bleibt lieferbar LINK

Dem WWF ist es vor dem Kölner Landgericht nicht gelungen, Winfried Huismanns
Enthüllungs-Buch zu verbieten. Die Kritik am \"grünen Empire\" ist weiter
erhältlich. Die endgültige Entscheidung wurde vertagt.



von Harald Ebner, MdB (Bündnis 90/Die Grünen)
vom 13.06.2012: Schwarz-Gelb will Einfluss der Gentechnik-Lobby auf
Regulierungsbehörden unter den Filzteppich kehren:

Pressemitteilung