Von Errol
2011-12-17 17:19:46
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Die künstliche Staatssimulation Bundesrepublik Deutschland zeigt Verfallserscheinungen
Erstellt am 20. Oktober 2011 von staseve

Nürnberg/Leipzig. In Bayern war und ist es bisher üblich, dass der Bewohner Post von einem Landgericht Bayern erhält, wenn es um diverse Bußgelder und Gerichtspost, der künstlichen Staatssimulation Bundesrepublik Deutschland geht. Nach der Haager Landkriegsordnung Artikel 47 sind Plünderungen im besetzten Gebiet verboten. Das künstliche Bayern, welches basierend auf Artikel 43 der Haager Landkriegsordnung, stellvertretend für die Amerikanische Besatzungsmacht dieses Gebiet verwaltet (Rechtsgrundlage – Proklamationsbefehl der Amerikanischen Besatzungsmacht Nr. 2 vom Juni 1945), war bisher sehr erfinderisch im kreieren von „staatsähnlichen juristischen Strukturen“ die völkerrechtlich keine Relevanz haben. So hat man auf die juristische Post grundsätzlich einen Stempel in Verwendung „Landgericht Bayern“.

Wer denn schon mal Post von einem „Landgericht“ erhalten hat, musste wohl wie immer feststellen, dass keine Unterschrift vorhanden ist, sondern die nicht vorhandene Unterschrift des angeblichen gesetzlichen Richters durch eine amtliche Beglaubigung seitens der Gerichtsverwaltung bestätigt wurde (also, dass die Urschrift ebenfalls keine Unterschrift trägt).

Diese „Beglaubigung“ (eigentlich nur tauglich für internen Behördenverkehr) hat einen gedruckten Stempel/Siegel.

In Bayern ist es zumindest so, dass dieses „Siegel“ die Aufschrift hat: „Bayern Landgericht“ bzw. „Landgericht Bayern“.

In der Regel denkt der Empfänger des Briefes er hat amtliche Post erhalten. Mitnichten – Thomas Neuberger aus Nürnberg, fragte nun mal bei verschiedenen Behörden/Stellen der BRD bzw. der Besatzungszone Bayern nach dem Sitz dieses ominösen „Bayern Landgericht“.

Nunmehr bekam er Antwort von der „Bayerischen Staatskanzlei“. Die „Statthalterverwaltung bis zu einem Friedensvertrag ohne Körperschaftsrechte“ bestätigt, dass es dieses ominöse „Landgericht Bayern“ nicht gibt!

Das dies so ist, war Thomas Neuberger, vorher schon klar, aber vielen Lesern, die sich informieren über die Wahrheit und Klarheit, was wirklich gilt wahrscheinlich bislang nicht. Hiermit ist es nunmehr eine Offenkundigkeit für die Allgemeinheit und ein Stück Aufklärung für ungeschulte Mitarbeiter des Verwaltungssystems die immer noch glauben sie arbeiten bei einem „Staat“.

Damit liegt bei diesen „amtlichen Beglaubigungen“ nun offenkundig eine Urkundenfälschung und Falschbeglaubigung nach deutschem Recht vor!

Die Verwaltungsakte, die mit diesem Siegel ausgestattet sind, sind somit nichtige Verwaltungsakte, nicht rechtskräftig, nicht rechtmässig, setzen keine wirkungsvolle Rechtskraft in Kraft, setzen keine Fristen in Gang, usw.

Weiterhin wären diese Falschbeglaubigungen anzeigewürdig. Dank an mutige Bürger, wie Thomas Neuberger und allen Bürgern in der Besatzungszone Bayern beim friedlichen Widerstand und Entkräften der genannten Verwaltungsakte auf dieser Grundlage. Haben Sie Mut und lassen sich diesen kabarettartigen Nichtigkeitswahn nicht mehr gefallen. Dieser gehört in die Sendung „Neues aus der Anstalt“. Urban Prior wäre begeistert, wenn er soviel gute Kabarettstücke, wie wir sie täglich entdecken senden dürfte.

Eigener Bericht -Thomas Neuberger und staseve – vom 20.10.2011 (Es wurden Teile der e-mail von Thomas Neuberger in den Artikel miteingebaut)

Dokumente zum Artikel:

Brief der Bayerischen Staatskanzlei an Thomas Neuberger

Siegel Landgericht Bayern auf Schriftstück